Home - Gemeinde - Aktuell - Geschichte - Rabbinat - Synagogenprojekt - Links - Gästebuch - Kontakt - Führung

 

 

"Hebräische Buchstaben als Architektur - Die neue Synagoge in Mainz"

ein Film von Andreas Berg

"Ich weiß jetzt, warum ich so alt geworden bin: damit ich diesen Tag heute miterleben darf", erklärte die 91 jährige Nanny Mayer am Tag der Grundsteinlegung der neuen Synagoge in Mainz.

Die Jüdin war zum feierlichen Baubeginn eigens aus New York in ihre alte Heimatstadt am Rhein angereist. Doch nicht nur für die Holocaustüberlebenden und die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Mainz ist der Neubau ein großes Ereignis. Die Neue Züricher Zeitung hatte bereits im Vorfeld des Baubeginns vom "vielleicht weltweit interessantesten Synagogenprojekt" gesprochen, eine Schlagzeile, die auch von anderen Blättern aufgegriffen wurde. Denn die Architektur des neuen - futuristisch anmutenden - Gemeindezentrums sorgt international für Aufsehen. Entworfen hat den Bau der Architekturdozent Manuel Herz, ein Schüler des amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind.

Am 3. September wird die neue Synagoge in Anwesenheit des Bundespräsidenten eingeweiht. Der Film "Hebräische Buchstaben als Architektur - Die neue Synagoge in Mainz", schildert die Entstehungsgeschichte des ungewöhnlichen Gebäudes, stellt die am Bauprojekt beteiligten Menschen und die interessante Gemeinde am Rhein mit ihrer über eintausendjährigen Geschichte vor. Vom Tag der Grundsteinlegung bis zur Einweihung hat der SWR Kulturredakteur Andreas Berg die Bauarbeiten und die Geschehnisse im Umfeld mit seinem Kamerateam begleitet.

Zu sehen ist der Film am 4.9.2010 um 19:15 Uhr im Programm des SWR RP.

 


© Jüdische Gemeinde Mainz