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Vortrag "Luftaufnahmen als eine neue Quelle für die Geschichte von Palästina/Israel im 20 Jahrhundert"

Das Land Palästina wurde während des Ersten Weltkrieges, und besonders in den Jahren 1917-18, von deutschen, englischen und australischen Fliegereinheiten fotografiert. Die vielen Luftaufnahmen, die sich heute in verschiedenen Sammlungen in Deutschland, England, Australien und Israel befinden, dienen in erster Linie zum Verständnis der Geschichte des Ersten Weltkrieges auf der Palästinafront. Sie sind aber auch für die Archäologen, Althistoriker und Mediävisten wichtig, da sie oft das Gelände in einem von der Modernisierung noch unberührtem Zustand zeigen. Dem Forscher der jüngeren Geschichte des Landes ermöglichen die Luftaufnahmen die Frage nach dem Wesen der zionistischen Besiedlung auf eine neue, und genauere, Weise zu erörtern.

Der Referent Prof. Dr. Benjamin Kedar (Hebrew University, Jerusalem) ist einer der renommiertesten Erforscher der Geschichte des östlichen Mittelmeerraums im Mittelalter mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte der Kreuzzüge und der Kreuzfahrerstaaten. Darüber hinaus hat er sich auch mit der jüngeren Geschichte Palästinas und des Staates Israel beschäftigt.

Veranstaltet vom Arbeitsbereich Byzantinistik des Historischen Seminars an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz


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