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Sonntag 24. Oktober 2010, 17.00 Uhr

Konzert in Erinnerung an Anni Eisler-Lehmann
Mit Übergabe eines Konzertflügels der Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung

Anni Eisler-Lehmann, 1904 als Tochter einer hochangesehenen jüdischen Kaufmannsfamilie in Mainz geboren, war schon früh nach ihrem Gesangstudium 1931 an der Würzburger Oper erfolgreich. Doch die Nationalsozialisten beendeten ihre Karriere abrupt. Emigration und Wanderschaft führten die Sängerin an die Theater nach Wien, Innsbruck, Brüx und Teplitz- Schönau. Im Krieg überlebte sie das berüchtigte Konzentrationslager Gurs. 1958 kehrte sie nach Mainz zurück. 1997 gründete sie hier eine Stiftung zur
Förderung jüdischer Gesangsstudierender und jüdischer Musik. Sie starb am 11. November 1999.

Das Konzert wird von Stipendiaten der Stiftung gestaltet. Die künstlerische Leitung hat Dozent Volker
Beling vom Peter-Cornelius-Konservatorium.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Jüdischen Gemeinde Mainz vom Stiftungsvorstand ein Konzertflügel
übergeben, den Anni Eisler-Lehmann in ihrem Testament der neuen Synagoge vermacht hat - zur
Erinnerung an ihre Familie, vor allem an ihren Großvater Kantor Simon Lehmann.

Eintritt frei


© Jüdische Gemeinde Mainz